Alles begann mit einer Reise durch die Franche Comté. Es ist ein Katzensprung über die Grenze und schon ist man mitten im französischen Savoir vivre –was heisst: gut essen und trinken.
In der Markthalle in Besançon entdeckten wir eingelegte Kirschen in Einweckgläsern – neben wunderbaren Käsesorten, Wurstwaren, Gemüse und Wein. Später, als wir uns einen Apéro in einem kleinen, gemütlichen Restaurant genehmigten, torkelte eine solche beschwipste Kirsche, Griottine genannt, mit den Perlen im Crémant um die Wette. Sofort eilten wir zurück und ich erstand ein grosses Glas Griottines.
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Wien muss man einfach lieben. Wien hat seinen ganz eigenen Charme – auch im Winter, wenn die Wiener – anders als im Frühling – ihre Stadt für sich haben. Ich sitze gern stundenlang in Wiens weltberühmten Kaffeehäusern, beobachte die Menschen und schreibe in mein Notizbuch, das ich überallhin auf der Welt mitnehme.
Als Kind spielte ich Geige. Am so genannten “Frosch” des Bogens war Perlmutt eingearbeitet. Ich liebte das sanfte, pastellfarbene Schillern dieses Teils meines Instrumentes.
Wenn es ruhiger wird auf dem Wasser und am Ufer des Bodensees, dann fliegen ganz besondere Urlaubsgäste ein. Rund 250.000 Vögel überwintern hier, unzählige machen auf ihrer langen Reise einen Zwischenhalt. Besonders gut lassen sich die Vögel am Untersee beobachten.
Wer viel reist, wird von jeder Stadt ein paar bleibende Erinnerungen mit nach Hause bringen. Bei Dublin sind es einerseits Türen, anderseits ist es Schnee – was für Dublin eher untypisch ist.

Unterwegs ins Wallis, sah ich mich am Fusse des Grimselpasses plötzlich in eine Zeit vor meiner Geburt zurück versetzt.
Ich habe die Zeit des Weltkrieges 1939 bis 1945 nicht erlebt, aber mein Vater erzählte gerne und oft vom Aktivdienst – wie fast alle Schweizer Männer seiner Generation, die damals die Schweizer Grenzen schützten.
Er war, wie auch später meine Brüder, Motorfahrer – und besonders stolz darauf, dieser Einheit anzugehören.
Die Frauen bewirtschafteten unterdessen die Bauernhöfe und hielten die Wirtschaft am Laufen.
Wenn das Wissen um regionale Familientraditionen von Generation weitergegeben wird, ist das wie eine Schatztruhe. Leider verschwinden solche Schatztruhen heute oft im kollektiven Vergessen. Schade!

Ich liebe Tage, an denen ich zuhause mit einer Freundin intensiv an einem Projekt arbeite. Dazu gehören auch kleine kulinarische Genüsse, die nicht viel Aufwand beim Kochen brauchen. Gern koche ich zum Mittagessen schnell Zucchettispaghetti mit Lachs und Wasabi-Sauce. Es geht ganz schnell!
Es führen viele Wege nach Rom. Rom ist immer eine Reise wert. Rom ist wohl die einzige Stadt, die einen Staat, den Vatikan, in sich birgt, wie ein Huhn ein Ei. So treffen sich hier Pilger und Touristen. Rom ist wie ein dicht bebildertes, begehbares Geschichtsbuch. Und man kann hier dem Dolcefarniente frönen. Mit dem neuen Zug, der Frecciarossa, ist man von Mailand in nur noch drei Stunden in Rom, der grössten Metropole Italiens, einer Stadt voller Mythen und Sagen.













