Category: REISEN (Page 24 of 27)

Sind Sie eine V.I.P.?

Wer jemals eine Viehschau besucht oder einen Alpaufzug oder –abzug miterlebt hat, ist wahrscheinlich eine VIP, denn VIP = Vieh-interessierte Person.

Wenn im Herbst im Toggenburg ganze Bauernfamilien ihre Trachten aus den Schränken holen, ihre Kälber, Kühe, Stiere und Ziegen festlich herausputzen und sich punkt acht Uhr morgens juchzend auf den Weg ins Dorf machen, dann ist Viehschau. Es geht um Tradition, um Wettbewerb – und vor allem um Geselligkeit. Ich war 2012 dabei und weise nun gern auf den Termin am 4. Oktober 2017 hin – dann ist wieder Viehschau in Nesslau!

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Schafe auf der Gemmi

Im Sommer weiden die Schafe im Gemmigebiet weit verstreut. Beim Wandern trifft man auf verschiedene Rassen und freut sich besonders an den typischen Schwarznasenschafen. Sie wurde erst 1962 offiziell als Rasse anerkannt.

Traditionell wird das Schäferfest auf der Gemmi seit 1957 gefeiert. Die Schafe werden an den Daubensee getrieben. Sie bekommen “Gläck”, eine Mischung aus Kleie und Salz, die Touristen tolle Foto-Objekte und die Schafzüchter einen willkommenen Zusatzverdienst.

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Alte Segelschiffe

Seit ich als Kind das illustrierte “Silva-Buch” Robinson Crusoe gelesen habe, faszinieren mich Segelschiffe.

Später habe ich mich durch alle Hierarchiestufen des Horatio Hornblower – vom Fähnrich bis zum Admiral – durch elf Büchern durchgelesen.
Eine willkommene Abwechslung zu den Mädchen-Jugendbüchern dieser Zeit, in denen Demut, Fleiss und Selbstlosigkeit zum Schuss belohnt wurden: mit einem Mann.

Die von C.E. Forester erschaffene Romanfigur Hornblower zeichnete sich durch Tapferkeit, Entschlossenheit und Intelligenz aus. Das gefiel mir besser.

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Das Kranzbach

Es liegt in der Mitte von Nirgendwo, zwischen Innsbruck und München, am Fuss der Zugspitze. Rundherum Wald und Buckelwiesen. Zuerst fallen alte Mauern und Treppengiebel auf: Ein hundert Jahre altes englisches Schloss mit 130’000 Quadratmetern Umschwung.

Auf den zweiten Blick erkennt man moderne Gebäude, die sich in die Landschaft einschmiegen – und türkisblaue Pools. Dann eine weite Wiese mit Liegestühlen.

Die ganze Anlage ist ein Hotel, das höchste Qualität bietet und damit jährlich hunderte von Gästen in dieses abgelegene Gebiet lockt:
Das Kranzbach.

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Morgenstimmung auf dem Rhein

Eine Flussschiffahrt beruhigt und entschleunigt. Man kann auf dem Schiff sitzen, herumgehen oder im Bett liegen – und Landschaften gleiten vorüber.
Gesellschaft zum Plaudern findet man – wenn man will.

Ich fuhr von Basel nach Amsterdam. Am ersten Morgen war ich besonders früh an Deck. Die Morgenstimmung auf einem Fluss ist faszinierend.

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Besuch bei den Bressehühnern

„Königin der Hühner – Huhn der Könige“ sagte Jean Anthelme Brillat-Savarin, 1755 – 1825, über das Bressehuhn. Er war Schriftsteller und Gastrosoph – welch ein Wort!
Er formulierte: „Das Schicksal der Völker wird von der Art ihrer Ernährung bestimmt.“ Und weiter: „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist“.

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Rosengarten am Bodensee

Die Reichenau ist die grösste der drei Bodenseeinseln. Sie ist bekannt für das 724 gegründete Benediktiner Kloster und für den Gemüsebau.

Auf der Insel Reichenau kann man den Rosengarten von Karin Böhler besuchen und in ein Garten-Paradies eintauchen.

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Filmreifes Nordirland

Fantasy-Serien mag man – oder man mag sie nicht.
Aber die Kult-Serie “Game of Thrones” verhalf Nordirlands Tourismus zu einem nachhaltigen Aufschwung – und vielen Nordiren zu einem Job.

Auf den Spuren von “Game of Thrones” lernt man faszinierende Landschaften, Burgen, Schlösser und malerische Dörfer kennen.
Einzelne Nordiren haben das Potenzial erkannt, das im Bekanntheitsgrad dieser Serie liegt, und haben kreative touristische Angebote kreiert.

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Meine Geranien-Geschichte

Wer kennt nicht diesen Drang an den ersten sonnig-warmen Frühlingstagen?

Es zieht einen wie mit unsichtbaren Gummiseilen in die Gärtnerei, wo man bunt blühenden Setzlingen nicht widerstehen kann.

Bereits Mitte April hatte mich dieses Fieber gepackt.

Ich kaufte Geranien – es war eine Freude! Ich stellte sie in den Garten und fand – zum Glück – keine Zeit, um sie zu setzen.

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Schloss Chenonceau

Ist es eine Brücke oder ein Schloss? Beides!

Das macht Schloss Chenonceau im Loiretal einzigartig.

Man kann sich vorstellen, dass der kleine Rosenstock im Vordergrund das ganze Schloss überranken könnte – so stellt man sich das Dornröschen-Schloss vor. Dafür wäre dann der Chefgärtner Nicholas Tomlan zuständig. Und Chef-Florist Jean-François Boucher würde damit das ganze Schloss mit wunderbaren Rosenarrangements schmücken.

Das Besondere an Chenonceau sind für mich diese beiden Fachleute und ihre Teams. Sie machen aus einem historischen Bauwerk ein Märchen.

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