Zu oft wird bei der Erwähnung der Elbphilharmonie darauf hingewiesen, dass alles viel teurer wurde, als geplant. Bereits jetzt, 13 Monate nach der Eröffnung im Januar 2017, beweist sich das Gebäude als wahrer Publikumsmagnet.
Gestern war ich an einem Konzert – und noch heute schwelge ich in diesem Erlebnis.
Es war ein Fortsetzungsroman in der Zeitschrift “Le Journal des débats”. Jede neue Folge von “Le Comte de Monte-Cristo” wurde zwischen 1844 und 1846 mit Spannung erwartet. Alexandre Dumas siedelte einen Teil seines Romans auf der “Île d’If” an.
Es muss keine Südseeinsel mit Palmenstrand sein. Auch auf Helgoland setzen sich nach einigen Stunden Inselgefühle ein: Ruhe, Naturnähe und Gelassenheit.
Knapp 50 Kilometer vom Festland entfernt tickt das Leben in einem anderen Rhythmus als andernorts.
Während ich in meinem Chalet in Bellwald bin, mache ich mir Gedanken zur Zukunft der Bergdörfer. Welche Perspektiven haben sie, wenn die Bevölkerung kontinuierlich abwandert?
Im Sommer habe ich in Albinen ein Beispiel eines Dorfes gefunden, das die Zukunft mit innovativen Ideen anpackt.
Mit dem Jahreswechsel erinnere ich mich an die tollen Reisen des vergangenen Jahres und bin dankbar.
Ein Höhepunkt 2017 war meine Reise durch das Loiretal.
Loiretal = Schlösser. Diese Gleichung ist zu eng gesehen. Denn im Loiretal gibt es auch hübsche Städte.
Ich mag besonders Tours und Orléans. Beide Städte haben beeindruckende Kathedralen und Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter. Und sie haben beide bedeutende Heilige: Was der Heilige Martin für Tours ist, ist Jeanne d’Arc für Orléans.
Angangs Dezember besuchte ich rund um Salzburg Orte, in denen der Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber (1787–1863) und der Hilfspfarrer Joseph Mohr (1792–1848), die Schöpfer des bekannten Weihnachtsliedes “Stille Nacht”, gelebt und gewirkt hatten.
Dieses Bild stammt aus der Kirche Arnsdorf, wo Gruber als Lehrer und Mesner beschäftigt war. Weshalb es mir so gefällt? Josef, der Vater, hält sein Kind liebevoll im Arm.
Dies ist der letzte Beitrag des Adventskalenders 2017. Danke, wenn Ihr, meine lieben Blogleser, den Link an Menschen weitermailt, die sich vielleicht freuen, über die Festtage in den 25 Adventsbeiträgen zu schmökern und sich inspirieren zu lassen.
Heute hole ich meine Santons aus dem Keller. Ich hatte mal zu sammeln begonnen, bunte provenzalische Krippenfiguren aus Südfrankreich – und irgendwann habe ich wieder aufgehört.
Vielleicht finde ich dieses Jahr ein passendes Stück – ansonsten wenn ich wieder in Südfrankreich bin.
Es begann mit dem Weihnachtsschmuck der Grossmutter, den Ursula Kloiber erbte – und die den Grundstein legte für eine über 40 Jahre lange Sammlertätigkeit.
2014 kaufte Herbert G. Kloiber, ein österreichischer Filmrechtehändler und Unternehmer, ein Haus am Salzburger Mozartplatz. Er schenkte es seiner Frau, damit sie ihre umfangreiche Sammlung öffentlich zeigen konnte.
Tragen Sie sich hier ein und erhalten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung, sobald ein neuer Blog-Beitrag erscheint.
Über mich
Viele Jahre war ich Chefredaktorin eines Schweizer Monatsmagazins für aktive und lebensfrohe Menschen. Nun bin ich 60+, liebe noch immer meinen bunten Berufsmix, kann aber langsam etwas kürzertreten. Meiner Leidenschaft am Vermitteln von Inhalten, die motivieren, das Leben frechmutig und kreativ zu gestalten, kann ich nun im eigenen Blog frönen. ... mehr über mich