“Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn”, fragte einst Wolfgang von Goethe, der Urvater des Reisejournalismus.
Heute, an diesem grauen Regentag, kann ich die Italiensehnsucht zum Ende des 18. Jahrhunderts nachvollziehen. Und es zieht mich zurück an den Gardasee.
Unsere Reise zu den Bodenseegärten führte uns auch nach Österreich. Karin Fetz hat uns die Gartenanlagen von Bregenz voller Begeisterung nähergebracht.
Bregenz hat mildes “Seeklima”. Und eine “Seepromenade”.
Ich bin keine grosse Bäckerin, das können meine beiden Töchter besser. Aber manchmal überkommt es mich und ich lasse den Backofen heisslaufen.
Inspiriert werde ich oft auf Reisen.
Diese Geschichte beginnt in Saló am Gardasee, in der Pasticceria der Signora Vassalli.
Die Gardainsel ist mit sieben Hektaren die grösste Insel im Gardasee und der Gardasee ist der grösste See in Italien.
Bereits für die Römer war die Insel ein “locus deliciarum”, ein Ort der Vergnügungen mit Landhäusern und Tempeln.
Heute bewundert man auf der Insel den prunkvollen Palast im neogotischen-venezianischen Stil – und den Garten.
Unsere 6-tägige Reise führte von der Schweiz an den Ammersee bei München, nach Passau und schliesslich in die Fuschlsee-Region. Wir reisten mit Ritas Cabriolet, wollten uns die Spätsommersonne nochmals so richtig auf den Pelz brennen und den Altweibersommerwind um die Ohren sausen lassen. Wollten! Es regnete 6 Tage!
Der Natur tat es gut. Uns weniger. Denn die Fuschlsee-Region bietet vor allem unberührte Natur, Wandern und Radfahren, glitzernde Seen…
Ferien im Tessin? Mal anders: Kunsthandwerker besuchen und allenfalls einen Kurs buchen. Doch wie findet man solche Menschen, die ihr Handwerk und ihre Kunst mit Begeisterung vermitteln?
Ganz einfach – bei “Aticrea”!
Die Kernaufgabe des Tessiner Kunsthandwerker-Verbandes “Aticrea” besteht darin seine Mitglieder in der Forschung, Entwicklung, Ausbildung und dem Aufbau von Netzwerken zu unterstützen und dazu beizutragen, Qualität und Quantität der im Tessin produzierten handwerklichen Produkte zu verbessern.
Um bestimmte Regionen kennen zu lernen, begebe ich mich reisend und denkend gern auf die Spuren von Künstlern. Damit lasse ich deren Lebenszeit aufleben – ich mag Alltagsgeschichte, die Geschichte, wie die Menschen damals an diesem Ort ihr Leben gestalteten, viel mehr als die übliche Historie, die Geschichte von Kriegen, Katastrophen und wichtigen Männern.
Aix-en-Provence habe ich zusammen mit Elisabeth an einem Nachmittag – den Cézanne-Pfad folgend – kennen gelernt. Es war ein kurzer Trip während meines Aufenthalts bei Elisabeth in Sanary-sur-mer. Wir waren lediglich im Stadtzentrum – rundherum gibt es weitere Stationen zu Cézannes Leben – die werde ich ein anderes Mal erkunden.
Das Tessin hat eine grosse Tradition des Kunsthandwerkes. Nicht nur viele Tessiner werden von der Natur im Tessin inspiriert, einmalige Werke zu schaffen. Es sind auch immer wieder Künstlerinnen und Kunsthandwerker aus der restlichen Schweiz und aus dem Ausland in die Bergtäler und an die Seen in der Südschweiz gezogen, weil das Klima offensichtlich zu künstlerischem Tun anregt.
Der Textilkünstlerin Anne de Haas, einer in Zürich aufgewachsenen Holländerin, galt mein erster Besuch.
Auf meiner Ostschweizer Gartenreise stand auch ein Besuch im Herborama in Mettendorf TG auf dem Programm.
Liselotte und Beat Baumgartner haben ihrem Leben in der Lebensmitte eine Wende gegeben. Sie haben ihren Traum verwirklicht, sich Heilkräutern nicht nur im Anlegen und Pflegen eines besonderen Gartens zu widmen, sondern ihr Wissen engagiert und professionell weiterzugeben.
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Über mich
Viele Jahre war ich Chefredaktorin eines Schweizer Monatsmagazins für aktive und lebensfrohe Menschen. Nun bin ich 60+, liebe noch immer meinen bunten Berufsmix, kann aber langsam etwas kürzertreten. Meiner Leidenschaft am Vermitteln von Inhalten, die motivieren, das Leben frechmutig und kreativ zu gestalten, kann ich nun im eigenen Blog frönen. ... mehr über mich