Category: KULTUR (Page 10 of 12)

Eine Strasse in Basel

Eine Stadt authentisch entdecken kann man, indem man eine lebendige, sich entwickelnde Strasse auswählt, sie der ganzen Länge nach abschreitet, einzelne Läden und “Beizen” betritt und das Gespräch mit Anwohnern sucht.

Insbesondere einen Kultur- oder Kunsttrip nach Basel sollte man – statt in einem Museum – erst einmal in einer einzigen Strasse beginnen und intensiv wahrnehmen, wie die Stadt – nah bei ihren Bewohnern – pulsiert und tickt.

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Faszinierendes Puppentheater

Wenn drei Personen zu neunt auf der Bühne stehen und begeisterten Applaus bekommen – ja, dann muss ein Puppentheater zu Ende sein. Drei Schauspieler und sechs lebensgrosse Puppen.

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Eine Nacht auf dem Pilatus

Von meinem Schlafzimmer aus sehe ich seit über dreissig Jahren den Pilatus – aber droben war ich nie.

Nun mache ich mich am Nachmittag auf, um eine Nacht auf dem Luzerner Hausberg zu verbringen.
Mit einem Astro-Event mit zwei Astronomen wird die Nacht ein besonderes Erlebnis, obwohl das Teleskop vergebens aufgebaut wurde – die Wolken verdecken den Nachthimmel.

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Malen im Garten

“Ich kann nicht malen”, diese Behauptung wird oft zu leichtfertig geäussert. Wichtig ist weniger das Produkt als die Freude, die man beim Zeichen und Malen empfindet – und vor allem das differenzierte Wahrnehmen von Farben und Formen, von Licht und Schatten. Wer zeichnet und malt, gönnt sich selbst Zeit für sich selbst.

Aquarell von Katharina Proch

Die Malgruppe von Katharina Proch hat einen Nachmittag lang in meinem Garten gemalt. Die Stimmung war sehr friedlich, ruhig, konzentriert.

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Das Kranzbach

Es liegt in der Mitte von Nirgendwo, zwischen Innsbruck und München, am Fuss der Zugspitze. Rundherum Wald und Buckelwiesen. Zuerst fallen alte Mauern und Treppengiebel auf: Ein hundert Jahre altes englisches Schloss mit 130’000 Quadratmetern Umschwung.

Auf den zweiten Blick erkennt man moderne Gebäude, die sich in die Landschaft einschmiegen – und türkisblaue Pools. Dann eine weite Wiese mit Liegestühlen.

Die ganze Anlage ist ein Hotel, das höchste Qualität bietet und damit jährlich hunderte von Gästen in dieses abgelegene Gebiet lockt:
Das Kranzbach.

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Zeitzeichen – Zeitweichen

Der Uhrmacher war nicht immer Uhrmacher, er war Briefträger bei der PTT, später bei der POST. Sein Vater, ein Bauernsohn, war Töpfer, der seine Ware an Märkten und bei Wiederverkäufern feilbot.

Der Schriftsteller war nicht immer Schriftsteller. Er führte das vom Grossvater gegründete Warenhaus Loeb in Bern und war Nationalrat.

Die beiden Männer wurden in unterschiedliche Welten hineingeboren. Ihr Leben verlief unterschiedlich. Was verbindet diese beiden Menschen aber?

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Arenenberg im Schnee

Ende April erwartet man bei einer Reise an den Bodensee nicht Schneefall, sondern Sonne und blühende Obstbäume.

Am 26. April 2017 hat es geschneit.
Ausserhalb der Norm – so war die Befindlichkeit.

Und irgendwie wirkt an diesem verschneiten Frühlingstag das Schloss, das eher abgelegen auf einer früher «Narrenberg» genannten Anhöhe am Bodensee liegt, speziell.

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Musikwochen in Ernen

Seit vielen Jahren besuche ich die Musikwochen im Walliser Bergdorf Ernen.

Hier ist eine wunderbare Kombination von Weltklasse-Musik mit Naturerlebnissen in einer faszinierenden Landschaft möglich.

Der Blick aus der Kirche ins Tal der Rotten (Rhone) ist wie eine Offenbarung.

Besonders ist die Stimmung, wenn sich während eines Konzertes ein Sommergewitter über Ernen entlädt.

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Zürcher Frauen-Stadtrundgang

Meine Lieblingscousine hat sich zum Geburtstag einen Frauen-Stadtrundgang durch Zürich gewünscht.

Für sie und ihre 13 Freundinnen habe ich einen Spaziergang zusammengestellt, der ein Mix ist aus Tourismus, Biografien und persönlichen Erinnerungen.

Wirklich “Frauenpower” hatten die Äbtissinnen des Fraumünsters bis zu Zwinglis Reformation. Sie waren wirtschaftliche Unternehmerinnen mit sehr viel Landbesitz und politischem Einfluss. Nun aber von vorne…

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Geschenke eintüten

Verregnete Ostern und eine zähe Grippe mit Husten sind nicht der Stoff, aus dem die Träume sind.

Ein gutes Mittel gegen den Festtags-Blues ist Kreativität.

Tüten werden mit “Handlettering” zu Deko-Objekten.
Wenn man einmal damit beginnt, sprudeln die Ideen.

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