Im Advent sind viel Städte und Dörfer festlich geschmückt. So auch Zürich, meine Heimatstadt.

Obwohl ich Zürich sehr gut kenne, entschloss ich mich für eine Stadtführung “Weihnachten in Zürich”. Um 16.00 Uhr starteten wir im Hauptbahnhof.
Im Advent sind viel Städte und Dörfer festlich geschmückt. So auch Zürich, meine Heimatstadt.

Obwohl ich Zürich sehr gut kenne, entschloss ich mich für eine Stadtführung “Weihnachten in Zürich”. Um 16.00 Uhr starteten wir im Hauptbahnhof.
Im Lindwurm Museum in Stein am Rhein fühle ich mich wohl. Für mich erzählt es aus der Biedermeierzeit. Typisch für diese Zeit ist der Rückzug in die private Idylle – haben wir nicht gerade in der aktuellen geopolitischen Lage Sehnsucht nach heiler Welt?

Das Museum spiegelt das Alltagsleben der Familie Gnehm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In Europa endete die Biedermeierzeit um 1850. Ich nehme mir die Freiheit, meine Sicht auf das Lebensgefühl des Biedermeier mit dem Haus zum Lindwurm zu verknüpfen.
Letzte Woche habe ich meine Grenzen überschritten – ich bin stolz, werde diese sportliche Herausforderung aber nie mehr in meinem Leben annehmen.

Meine Wiener Freundin Doris und ich wanderten acht Stunden – ohne nennenswerte Pausen – rund 350 Höhenmeter hinauf und 850 hinunter. Dazu muss ich gestehen: Ich bin 71 Jahre alt, untrainiert und übergewichtig. Und ich habe es geschafft! Was bleibt? Etwas Knieschmerzen und ein gesteigerter Selbstwirksamkeitsglauben. Yes, I did it!
Wieder begann alles mit einem Buch: Mit “Mamma Mia” von Graciela Cucchiara.

Es begleitete mich durch ein gemeinsames Kochen mit Mara, durch Ferien in der Toskana mit Anna, Marian und Sanna, mit einem Besuch bei Rosanna in den Bergen und bei Stefania in Forte dei Marmi.
Ferien in Italien – da träumt man von Sonnenuntergängen am Meer, von Apérol Spritz und Pasta.

Mit einem Besuch bei Annas Bruder Giuseppe und seiner Frau Rosanna habe ich die herzliche Gastfreundschaft der Menschen in den Bergdörfern kennengelernt.
Die französische Revolution veränderte viel. Im Zuge der Revolution entmachteten die Bürger nicht nur den König, sondern auch die katholische Kirche.

Gott hatte in Frankreich also keine Aufgabe mehr und konnte es sich bequem machen.
Florenz – Orvieto – Rom – Tivoli – Ravenna, das sind einige der norditalienischen Städte, die eine Menge Geschichte und Geschichten vermitteln.

Ich habe diese Orte mit einer Twerenbold-Busreise besucht. Bequem, denn kein Suchen im oft chaotischen italienischen Verkehr, kein Anstehen für Tickets, kein Warten auf Bahnhöfen und kein Stehen im Stau. Stattdessen viel gesehen in relativ kurzer, intensiver Zeit.
Oft sind es Bücher, welche die Sehnsucht nach einer Region wecken und nähren. Ich mag die Reiseführer, die Touristentrampelpfade punktuell mit Blitzlichtern ausleuchten nicht besonders. So und so viele Orte, die man gesehen haben muss, oder ähnliche Titel mag ich nicht, es sind illustrierte Punkte, die man abhaken kann.

Ich mag Bücher, die Geschichten aus dem Alltagsleben erzählen, wie und was man da arbeitet, wie man sich ernährt und wie man zusammenlebt.
Wie schafft man es, in zwei Stunden ganz Tirol zu durchwandern?

Ganz einfach – mit einem Besuch im Freiluftmuseum Tiroler Bauernhöfe in der Nähe des Reintalersees im Alpbachtal.
Die Stadt Bayreuth und der Musiker Richard Wagner gehören untrennbar zusammen.

Ich war in Bayreuth – und begegnete quasi hinter jedem Busch dem Komponisten. Mit den berühmten Festspielen brachte Wagner Kunst und Kultur in die Stadt und förderte den Tourismus. Bayreuth ist aber auch ohne Wagner eine Reise wert.
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