Wenn das Thermometer steigt und man gern den Schatten sucht, liebt man ein lauschiges Plätzchen im Garten: zum Träumen, zum Lesen, zum Plaudern und zum Geniessen.
Ich habe dazu ein Tischtuch genäht. Wenn die Rosen blühen, ziert ein Strauss mit Blumen aus dem Garten den kleinen Tisch unter dem Zwetschgenbaum.
Es begann damit, dass Eva im Dorfladen im Kühlfach frische Forellenfilets entdeckte und spontan für zwei Personen einkaufte.
SMS an mich: “Was meinst Du zu einem Fischabend?”
Ich war sofort “Fisch und Flamme”, das Pasta Happening vom Januar ist in bester Erinnerung.
Mit einem Glas Wein gemütlich in der Küche ein Essen vorbereiten, kreativ sein, ausprobieren, lachen, plaudern, sich gemeinsam Zeit nehmen für die Essenszubereitung…
Alles begann mit einer Reise in die Emilia Romagna, wo ich bei “Uova e Farina” lernte, Tortellini um den kleinen Finger zu wickeln.
Reisen bedeutet für mich, Ideen nach Hause zu bringen. Reisen bringt Glitzern in den Alltag, auch lange nach der Reise.
Nach-Glitzern! Nachglitzern sollte man bewusst zelebrieren, immer mal wieder. Nachhaltigkeit des Reisens.
Freundschaft ist zusammen kochen. Lange schon wollten eine Freundin und ich zusammen Pasta machen, wie ich es in Italien gelernt hatte.
Alles begann mit einer Reise durch die Franche Comté. Es ist ein Katzensprung über die Grenze und schon ist man mitten im französischen Savoir vivre –was heisst: gut essen und trinken.
In der Markthalle in Besançon entdeckten wir eingelegte Kirschen in Einweckgläsern – neben wunderbaren Käsesorten, Wurstwaren, Gemüse und Wein. Später, als wir uns einen Apéro in einem kleinen, gemütlichen Restaurant genehmigten, torkelte eine solche beschwipste Kirsche, Griottine genannt, mit den Perlen im Crémant um die Wette. Sofort eilten wir zurück und ich erstand ein grosses Glas Griottines.
Kalt und Hudelwetter? Zeit, es sich in der eigenen Küche gemütlich zu machen und “Süssigkeiten für die Seele” zum Verschenken an die Liebsten und zum Selbernaschen herzustellen. Rahmtäfeli und gebrannte Mandeln sind typische Schweizer Herbstspezialitäten, die auch an Herbstmärkten angeboten werden.
Weltweit glaubt man, dass Hühnersuppe gegen körperliche Unpässlichkeiten wirke. Spezielle Suppen tun gut bei Seelenschmerz, Bauchweh oder Fernweh.
Es gibt Geschichten, die wirken – wie Hühnersuppe bei einer Erkältung – wohltuend auf die die psychische Befindlichkeit. Am besten kombiniert man eine aromatische Suppe mit einem erbaulichen Buch – und vergessen ist der Schmerz.
Ich liebe Tage, an denen ich zuhause mit einer Freundin intensiv an einem Projekt arbeite. Dazu gehören auch kleine kulinarische Genüsse, die nicht viel Aufwand beim Kochen brauchen. Gern koche ich zum Mittagessen schnell Zucchettispaghetti mit Lachs und Wasabi-Sauce. Es geht ganz schnell!
Rom war bereits vor 2000 Jahren ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Viele Aromen, die wir mit italienischer Küche verbinden, prägten schon die römische Küche der Antike. Wer das heutige Rom und seine Geschichte liebt, geht dieser Entwicklung lustvoll mit zwei Büchern nach.
Rom ist heute eine pulsierende Stadt mit vielen Touristen und chaotischem Strassenverkehr, mit Trattorien, Osterien, Pizzerien und edlen Ristorante. Wer durch die Altstadt schlendert, schnuppert immer mal wieder in die Luft, wenn Duftschwaden aus Küchen an der Nase vorbeiziehen. Die Römer lieben das Essen – haben es immer getan, schon in der Antike.
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Über mich
Viele Jahre war ich Chefredaktorin eines Schweizer Monatsmagazins für aktive und lebensfrohe Menschen. Nun bin ich 60+, liebe noch immer meinen bunten Berufsmix, kann aber langsam etwas kürzertreten. Meiner Leidenschaft am Vermitteln von Inhalten, die motivieren, das Leben frechmutig und kreativ zu gestalten, kann ich nun im eigenen Blog frönen. ... mehr über mich