Angangs Dezember besuchte ich rund um Salzburg Orte, in denen der Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber (1787–1863) und der Hilfspfarrer Joseph Mohr (1792–1848), die Schöpfer des bekannten Weihnachtsliedes “Stille Nacht”, gelebt und gewirkt hatten.
Dieses Bild stammt aus der Kirche Arnsdorf, wo Gruber als Lehrer und Mesner beschäftigt war. Weshalb es mir so gefällt? Josef, der Vater, hält sein Kind liebevoll im Arm.
Dies ist der letzte Beitrag des Adventskalenders 2017. Danke, wenn Ihr, meine lieben Blogleser, den Link an Menschen weitermailt, die sich vielleicht freuen, über die Festtage in den 25 Adventsbeiträgen zu schmökern und sich inspirieren zu lassen.
Adventsstimmung zelebriert man meist gegen Abend. Ich hatte aber das Glück, in Salzburg morgens mit dem Personal durch den verschneiten Wald zum Franziskischlössl auf den Kapuzinerberg gefahren zu werden und zu erleben, wie der kleine Adventsmarkt aufwachte.
Gemeinsam betraten wir das Schlössl über die Brücke.
Bei gutem Wetter sind alle Ferienregionen schön und ein Programm ist einfach zusammenzustellen. Was aber eine touristische Region “kann”, zeigt sich bei anhaltendem schlechten Wetter. Ganze vier Tage war ich im Tirol und ganze vier Tage hat es geregnet. Nur geregnet!
Die Velotour um den Achensee, die Streif-Wanderung am Hahnenkamm und der Sonnenaufgang auf dem Kitzbüheler Horn fielen buchstäblich ins Wasser. Alternative: Geniessen und Schwelgen! Das Tirol wartet mit köstlichen Speisen und Getränken auf.
Wenn sich der Frühling meldet, kommt Reiselust auf – Lust auf Städtereisen.
Nicht immer möchte man auf ausgelatschten Touristentrampelpfaden eine Stadt kennenlernen. Erlebnisreicher wird es, wenn man eine Städtetour unter ein Thema stellt. Beispielsweise Löwen suchen in Belfort, Türen fotografieren in Rom oder Dublin, Fenster in Südfrankeich – oder Handwerker besuchen in Salzburg.
Ich sitze allein in einem Café. Vor mir schmust ein Liebespaar hemmungslos, rechts tauschen zwei Freundinnen intime Geheimnisse aus und links fixiert mich ein Mann – wohin soll ich nur schauen? Wer kennt nicht solche Situationen, in denen man nicht weiss, wohin mit den Augen. Dabei könnte es doch so gemütlich sein!
Wien muss man einfach lieben. Wien hat seinen ganz eigenen Charme – auch im Winter, wenn die Wiener – anders als im Frühling – ihre Stadt für sich haben. Ich sitze gern stundenlang in Wiens weltberühmten Kaffeehäusern, beobachte die Menschen und schreibe in mein Notizbuch, das ich überallhin auf der Welt mitnehme.
Wenn das Wissen um regionale Familientraditionen von Generation weitergegeben wird, ist das wie eine Schatztruhe. Leider verschwinden solche Schatztruhen heute oft im kollektiven Vergessen. Schade!
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Über mich
Viele Jahre war ich Chefredaktorin eines Schweizer Monatsmagazins für aktive und lebensfrohe Menschen. Nun bin ich 60+, liebe noch immer meinen bunten Berufsmix, kann aber langsam etwas kürzertreten. Meiner Leidenschaft am Vermitteln von Inhalten, die motivieren, das Leben frechmutig und kreativ zu gestalten, kann ich nun im eigenen Blog frönen. ... mehr über mich