Im Herbst war ich bei meiner Freundin Eva auf der schwedischen Insel Öland zu Gast.

Auf jedes Weihnachten strickt sie einen oder zwei Pullover – für ihre drei Kinder, deren Partner und die vier Enkelkinder.
Im Herbst war ich bei meiner Freundin Eva auf der schwedischen Insel Öland zu Gast.

Auf jedes Weihnachten strickt sie einen oder zwei Pullover – für ihre drei Kinder, deren Partner und die vier Enkelkinder.
Zum Advent gehören Päcklikalender für meine Lieben.

Einer bekam dieses Jahr die Weihnachtsfarben Grün und Rot.
Die erste Idee für den Adventskalender entstand spontan Mitte November.

Meine Jüngste setzt sich für alle anderen ein, arbeitet viel, hütet Hunde und kommt nicht zur Ruhe.
Und dann stellte sie sich auch noch als Landplatz für Corona-Viren zur Verfügung. “Jetzt reichts”, dachte ich mir.
Weiss und Shabby Chic gehören zu meinem Zuhause.

Der grosse Kranz füllt beinahe die grosse Öffnung unseres Cheminées.
In meinem Garten wächst Rosmarin. Er duftet nach Sommer und erinnert mich an schöne Momente im Leben. Düfte sind beste Transportmittel für emotionale Erinnerungen.

Zusammen mit Karin kochte ich ein Rosmarin-Menü.
Gemeinsam kochen und geniessen sollte man öfters. Einfach ein Thema bestimmen und einen Termin abmachen. Keine lange Vorbereitungszeit – und Küchengespräche sind oft die Besten.
Ich liebe es, gemeinsam mit einer Freundin zu kochen und danach ein feines Nachtessen am schön gedeckten Tisch zu geniessen.

Das Thema dieses Abends war “Zitrone”.
Sich erholen, bequem von Stadt zu Stadt reisen, sich kulinarisch verwöhnen lassen – das bietet eine fünftägige Fahrt mit MS Thurgau Gold auf dem Rhein.

Von lokalen Literatur-Experten liess ich mich durch Heidelberg, Mainz und Baden-Baden führen.
Bayreuth – da folgt sofort: “Wagner”. Ich aber sage: “Wilhelmine!”

Wären die Frauen im 18. Jahrhundert emanzipiert und in der Erbfolge gleichberechtigt gewesen, hätte sie Preussen als Wilhelmine die Grosse regiert – aber so war es ihr jüngerer Bruder, der als zweiter Friedrich zu Friedrich dem Grossen avancierte. Später nannte man ihn “der alte Fritz” – ich bezweifle, dass Wilhelmine es geschätzt hätte, “die alte Mine” genannt zu werden.
Manchmal sind es Zufälle, die aufeinander knallen und ein Feuerwerk verursachen. Na ja, man kann mindestens etwas Glitzer auf die Alltags-Nase pudern, wenn man sich entschliesst, die Schweine fliegen zu lassen.

Da waren meine Johannisbeeren im Garten. Und ein altes Buch, das ich wieder einmal durchgeblättert habe und ein neues Buch “Heute bin ich nett zu mir”.
Auf dem Friedhof in Kramsach im Tirol ruht kein einziger Toter, weder in Frieden noch in Unfrieden.

Der Umgang mit dem Tod sagt viel über eine Gesellschaft und deren Kultur aus.
Page 12 of 61
«Alt werden kann ich später – Blog» erscheint unter den 100 besten Food Blogs im Bildband aus dem Callwey Verlag.
Hier finden Sie alle in den Blogbeiträgen erwähnten Rezepte zum Downloaden, thematisch und alphabetisch gegliedert.
© Regula Zellweger | Alt werden kann ich später | Datenschutzerklärung| Impressum