Diese Tage ist es um Null Grad und doch wird kein Schnee fallen. Wir wünschen uns weisse Weihnachten.

Im Flachland sagt die Statistik aber das Gegenteil.
Diese Tage ist es um Null Grad und doch wird kein Schnee fallen. Wir wünschen uns weisse Weihnachten.

Im Flachland sagt die Statistik aber das Gegenteil.
Ich mag Geschenke. Ich schenke gern und ich werde auch gern beschenkt.

Ich mache mir Gedanken, wem was Freude bereiten würde. Und ich gestalte die Geschenke so, dass man spürt: “Ich bin dankbar, dass es Dich gibt. Und ich hab Dich lieb.” Dieses Päckli ist für meine Enkelin.
Marian hat für Sanna Hundekuchen gebacken, zum 2. Geburtstag am 11.11.2024 und zu Weihnachten.

Sanna liebt fast alles, was Hund fressen kann. Sie ist ein Labrador Retriever. Retriever sind Apportierhunde, die geschossenes Nieder- oder Federwild finden und anschliessend zum Jäger zurückbringen, apportieren. Apportieren heisst auf Englisch “to retrieve”.
Schweden ist eines meiner liebsten Länder. Ich mag auch die schwedischen Weihnachtsbräuche. Beispielsweise den 13. Dezember.

Ich dachte immer, dass die heilige Lucia Schwedin war. Das stimmt aber nicht. Sie lebte der Legende nach in Sizilien. Sie versteckte Glaubensgenossen und brachte ihnen Nahrung. Um alles tragen zu können, setzte sie sich eine Lichterkrone auf den Kopf. Sie wurde verraten und starb den Märtyrertod.
Ich erinnere mich genau an meinen ersten Blanc-Cassis, den ich anfangs 80-er Jahre in Frankfurt in einem Strassenkaffee trank: Weisswein mit Cassis Likör.

In meinem Garten hatte ich damals einen grossen Cassis-Strauch, schwarze Johannisbeeren. Diese Beeren sind wahre Gesundheitsbomben.
Meine Mutter war vor über 80 Jahren au pair in Südengland und hat dieses Rezept mitgebracht. Weisses Toastbrot, bestrichen mit Butter und Bitterorangenkonfitüre (marmelade), aufeinandergeschichtet und mit einem Rahm-Eierguss im Ofen gebacken.

Marian und ich genossen diese englische Süssspeise in unserem Chalet im Wallis. Ein Maurer hatte uns letzten Sommer im Zement verewigt.
Wie ich alte Häuserzeilen mit unterschiedlichsten Stilrichtungen liebe! Häuser, die ursprünglich wohlklingende Namen und nicht Nummern hatten.

An einem friedlichen, ruhigen Abend in der Adventszeit schmückte ich Häuserfassaden, begleitet von friedlicher Musik, Kaffee und Gebäck.
Es begann mit einem Besuch in einer Konditorei in Appenzell.

Die duftenden, knusprige Blätterteigstangen hatte es uns in einer dortigen Konditorei angetan. Wir versuchten, diesen Genuss im Wallis zu wiederholen.
In unserer Familie liebt man Florentiner. Und die Kombination von Orangen und dunkler Schokolade.

Deshalb muss ich immer eine grössere Menge backen, denn sie verschwinden schnell.
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