Im Sommer habe ich mit Marian Innsbruck und die Swarovski Kristallwelten besucht. Wer sowohl vorweihnachtlichen Glitzer als auch Bodenständigkeit liebt, setzt Innsbruck als “Projekt” gegen Ende des Jahres auf seine “Bucketlist”.

Im Sommer habe ich mit Marian Innsbruck und die Swarovski Kristallwelten besucht. Wer sowohl vorweihnachtlichen Glitzer als auch Bodenständigkeit liebt, setzt Innsbruck als “Projekt” gegen Ende des Jahres auf seine “Bucketlist”.

Die Walser wanderten aus dem Goms in verschiedene Bergtäler der Alpen, beispielsweise nach Graubünden, ins Aostatal – oder eben ins Kleinwalsertal. Wirtschaftsflüchtlinge des Mittelalters.

Wie merkt man heute, dass in einem Tal damals Walser gesiedelt hatten. Ihre Sprache und der Baustil der Häuser verrät sie.
Der Herbst ist eine meiner vier Lieblingsjahreszeiten.

Ich fühle mich beflügelt, wenn ich das Licht der Herbstsonne geniessen kann.
Auf meinen Reisen komme ich immer mal wieder mit Frauen in Kontakt, die sich viel Wissen über Heilkräuter angeeignet haben und diese zum Heilen, aber auch in der Küche einsetzen.

Man findet solche Frauen in vielen Ländern. In der Schweiz gehört Carmen zu den vielwissenden Kräuterfrauen und auch im Kloster Ittingen und auf meiner Tour durch Thurgauer Bauerngärten bin ich solchen Frauen begegnet. Aus Carmens Garten bekomme ich ab und zu auch Setzlinge. Damit ist schon eine wichtige Gemeinsamkeit angesprochen. Alle Kräuterfrauen, die ich getroffen habe, sind neugierig, offen und bereit, unkompliziert zu teilen: Pflanzen, Samen und Wissen.
In Thüringen im Herzen Deutschlands findet man eine vielfältige Kulturlandschaft.

Zahlreiche Komponisten wie die Familie Bach, F. Liszt, R. Strauss, M. Reger, Dichter wie Goethe, Schiller, Herder, Wieland, Ludwig, Storm und Künstler wie Lucas Cranach der Ältere oder Otto Dix haben hier gewirkt.

Insbesondere in den 1920er Jahren zog das Bauhaus in Weimar Maler wie Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Johannes Itten und Oskar Schlemmer sowie Architekten wie Walter Gropius, Henry van de Velde und Ludwig Mies van der Rohe nach Thüringen.
“Lorraine” – klingt das nicht weich, weiblich, sanft?
Deutsch: “Lothringen” – weniger. Aus einer Dreiteilung des Fränkischen Reichs entstand 843 das Lotharii Regnum, das nach seinem König benannte „Reich des Lothar“.

Lothringen erreicht man von Zürich aus mit dem Auto in rund drei bis vier Stunden.
Ins Elsass reisen viele Schweizer. Aber Lothringen? Es erinnert an die Weltkriege und an Schwerindustrie. Damit tut man der Lorraine völlig Unrecht. Es ist eine wunderschöne Landschaft, hat interessante Städte und bietet kulturell sehr viel.
Ein Jugendstil-Gewächshaus vor der Kulisse der Bündner Bergwelt kommt unerwartet.
Den Traum von einem Jugendstil-Gewächshaus haben sich die beiden Landschaftsarchitekten Maja Tobler und Olivier Zuber in ihrem traumhaften Schaugarten bei Chur wahr gemacht.

Ein solches Gewächshaus hätte ich auch gern.
Die Geschichte von der Lupinenfrau wollte ich schon ewig erzählen, denn die Lupinen prägen das visuelle Erscheinungsbild meines Blogs “…alt werden kann ich später.” Wie so oft basieren meine inneren Bilder auf Bilderbüchern.

Da der nächste Beitrag von einem viktorianischen Gewächshaus handeln wird, will ich zuerst meine Geschichte erzählen, weshalb ich solche Jugendstil-Gewächshäuser so toll finde.
Da ist eben die Lupinenfrau, Miss Rumphius, schuld!
Mit zunehmendem Alter faszinieren mich Gärten immer mehr.
Ich stimme dem persischen Sprichwort zu: “Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.”
Und ich finde, man soll sein Paradies teilen. Dies tun auch begeisterte Gärtnerinnen im Kanton Thurgau. Sie beteiligen sich am Projekt “Bauerngarten-Route Thurgau” und öffnen ihre Gärten für Besucher.

Für mich ganz persönlich gilt: Das Schönste an der Gartenarbeit ist, dass man sie so lange hinausschieben kann, bis sie gar nicht mehr nötig ist. Deshalb freue ich mich immer so über den ersten Schnee.
Um Innsbruck treffen sich Tiroler Bodenständigkeit und Lebensfreude mit den glitzernden Kristallwelten von Swarovski.
Wir wollten keinen touristischen Marathon hinlegen, sondern uns Zeit für die Kristallwelten nehmen und danach entspannt durch die Altstadt schlendern.
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