Heute fährt man blitzschnell durch den Gotthardtunnel und über die Autobahn runter in den Süden – wenn man nicht im Stau festsitzt.

Dabei verpasst man einiges.
Heute fährt man blitzschnell durch den Gotthardtunnel und über die Autobahn runter in den Süden – wenn man nicht im Stau festsitzt.

Dabei verpasst man einiges.
Ferien im Tessin? Mal anders: Kunsthandwerker besuchen und allenfalls einen Kurs buchen. Doch wie findet man solche Menschen, die ihr Handwerk und ihre Kunst mit Begeisterung vermitteln?

Ganz einfach – bei “Aticrea”!
Die Kernaufgabe des Tessiner Kunsthandwerker-Verbandes “Aticrea” besteht darin seine Mitglieder in der Forschung, Entwicklung, Ausbildung und dem Aufbau von Netzwerken zu unterstützen und dazu beizutragen, Qualität und Quantität der im Tessin produzierten handwerklichen Produkte zu verbessern.
Von Glarus kennt man Anna Göldi, Elmer Citro und Schabziger, zudem weiss man dass der Kanton während der Industrialisierung zu einem Ort der Textilproduktion wurde.

Die Textilindustrie ist beinahe verschwunden, aber die alten Fabrikgebäude werden teilweise heute noch genutzt und in den neuen Industriequartieren haben sich Unternehmen aller Art angesiedelt. Hinterwäldlerisch ist man im “Zigerschlitz” wirklich nicht!
Viele Jahre besuchten wir oftmals am Samstag den Markt in Luzern. Dann aber wurde Luzern dermassen von Touristen überschwemmt, dass man kaum mehr über die Brücken kommen konnte, ohne dass man dauernd Handys an Stielen im Gesicht hatte und ausgestreckten Tablets und Fotoapparaten vor die Linse geriet.

Deshalb fuhren wir nicht mehr nach Luzern.
Freiburg ist wie Appenzell oder Obwalden ein ländlicher Kanton, der durchaus mehr Beachtung verdient. Ich erforsche eine Region gern, indem ich Menschen mit ortstypischen Berufen besuche.

Ihre Tätigkeiten erzählen viel über die lokale Kulturgeschichte, über Werte und über Traditionen. Sie erzählen davon, wie die Menschen leben und was unabdingbar zu ihrem Alltag gehört. Wie sie wohnen, was sie essen und was sie in der Freizeit gern tun. So erlebe ich wunderschöne Geschichten mit beeindruckenden Menschen – wie beispielsweise im Kanton Freiburg mit verschiedenen Handwerkern.
Trüffel kann man nicht riechen – oder man liebt sie.
Auch in der Schweiz findet man die beliebten schwarzen Knollen.

Ohne tierische Hilfe, Hunde, Schweine oder Fliegen, findet man selbst kaum Trüffel. Es macht aber Spass, einmal mit einem professionellen Trüffelsucher unterwegs zu sein.
Es regnet den ganzen Tag. Grau in Grau. Die To-do-Liste ist ellenlang. Einige Stunden habe ich brav gearbeitet. Belohnung ist angesagt. Jetzt!

Ich habe Lust auf Süsses. Was sehr selten ist.
Mobilität ist ein Thema, worüber viel gesprochen wird. Ohne Mobilität kein Reiseblog:-)
Mit viel Freude habe ich über mobile Hühner recherchiert.

Die mobilen Hühner gehören Andrea und Andreas Reichenbach von der Baumschule Reichenbach, einem sympathischen Familienbetrieb im Säuliamt.
Ortsveränderungen bewegen auch innerlich.
Reisen und Aufenthalte an Orten, die inspirieren, bringen Farbe in den Alltag und öffnen Fenster für neue Sichtweisen.

Dabei muss man nicht unbedingt weit weg reisen – wichtig ist, dass man den ersten Schritt tut und sich beispielsweise für ein paar Tage ins B&B Schwalbenhof im Knonaueramt zurückzieht.
Ausgehend von der Gegenwart in St. Gallen reist man zuerst in die Vergangenheit auf die Insel Reichenau und danach in die Zukunft im Campus Galli im süddeutschen Messkirch – diese Reise vom frühen Mittelalter in eine unbestimmte Zukunft kann man genussvoll in drei Tagen erleben.

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«Alt werden kann ich später – Blog» erscheint unter den 100 besten Food Blogs im Bildband aus dem Callwey Verlag.
Hier finden Sie alle in den Blogbeiträgen erwähnten Rezepte zum Downloaden, thematisch und alphabetisch gegliedert.
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