Mit Büchern lasse ich mich emotional berühren, hole Informationen und lasse mich inspirieren.

Das gilt ganz besonders für Weihnachtsdeko-Bildbände. Sie türmen sich ab November rund um meinen Lieblingssessel im Büro und ums Bett.
Mit Büchern lasse ich mich emotional berühren, hole Informationen und lasse mich inspirieren.

Das gilt ganz besonders für Weihnachtsdeko-Bildbände. Sie türmen sich ab November rund um meinen Lieblingssessel im Büro und ums Bett.
Samichlaus oder Weihnachtsmann? Dieses Jahr hat es der Weihnachtsmann leichter.

Denn den Samichlaus sehen die Kinder von Angesicht zu Angesicht, aber vielerorts kann er dieses Jahr seinen Job nicht machen – während der Weihnachtsmann mit den Rentieren am Himmel oder im Kamin steckend selten wirklich gesehen wurde – und somit auch keine Viren übertragen kann.
Zu Weihnachten gehören Düfte: Zimt, Sternanis, Orangen, Glühweingewürze…

Düfte werden durch Wärme intensiviert. Aus einem Buch habe ich die Idee eines Windlichtes, das Weihnachtsdüfte verbreitet.
Mein Velohüsli hat über die Jahre einige Fans bekommen. Es zeigt sich zu jeder Jahreszeit wieder neu. Und “Velohüsli” klingt auch besser als “Fahrradunterstand” oder “Fahrradschuppen”.
Wozu brauchen Fische Schuppen? Um Fahrräder unterzustellen. :-).

Das Erleben des Wechsels der Jahreszeiten liebe ich. Ich möchte nicht am Äquator wohnen.
Wenn es um Blumen geht, mag ich Weiss und Grün ganz besonders. Winterweiss wie der Schnee und das Grün von immergrünen Bäumen und Sträuchern gipfeln im Wunsch nach einer Weissen Weihnacht.

Weisse Weihnachten sind selten geworden.
Unsere ganze Familie liebt die Kombination von Orangen mit Schokolade, zum Geburtstag gibt es jeweils Orangenkuchen mit Schoggimöckli.

Auf die Weihnachtszeit hin haben wir Orangen-Cantucci mit Schokolade kreiert.
Ich liebe Familientraditionen. Mit 15 machte ich den ersten Päcklikalender für den Mann, den ich damals heiraten wollte – und es später auch tat.
In den kommenden Jahrzehnten stieg die Anzahl bis sechs Kalender = 144 Päckli. Nun bin ich wieder bei 3 – für meine erwachsenen Kinder.

Oft half mir eine meiner Freundinnen beim Verzieren der Päckli. Dann war der Stubentisch voller Dekomaterial, immer in einer Farbe plus Gold oder Silber. Dankbar erinnere ich mich an diese kreativen Abende.
Geteilte Kreativität ist doppelte Kreativität.
Heute war November, wie man ihn sich vorstellt: Grau, nass. Ich backe lustvoll gegen einen November-Blues an.

Cantucci – das klingt viel fröhlicher als “Totebeinli”. Knochentrocken soll das Gebäck aber sein.
Heute fährt man blitzschnell durch den Gotthardtunnel und über die Autobahn runter in den Süden – wenn man nicht im Stau festsitzt.

Dabei verpasst man einiges.
Was haben ein rundes Haus in Casserio und eine Kirche oberhalb von Prugiasco – knapp drei Kilometer voneinander entfernt – miteinander zu tun?

Sie gehören beide zum Kreis Aquarossa im Bezirk Blenio und beherbergen Bilder, die Zeugen ihrer Zeit sind. (Mein Foto, auf alt getrimmt)
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