Adventskalender 2017, 8. Dezember
Vor drei Jahren setzte Marian einen kleinen Apfelbaum. Er blühte schön, hatte dieses Jahr aber nur einen einzigen Apfel.
Jetzt trägt er glitzernde rote Kugeln.
Vor drei Jahren setzte Marian einen kleinen Apfelbaum. Er blühte schön, hatte dieses Jahr aber nur einen einzigen Apfel.
Jetzt trägt er glitzernde rote Kugeln.

Heute habe ich mein Velohüsli dekoriert.
Dieses Jahr habe ich Vorhänge genäht, nun sieht es noch kuscheliger aus.
Gäste haben sich zum Kaffee angemeldet?
Eingeladen – und noch schnell ein Mitbringsel herstellen? Mein Tipp: Aprikosenkonfekt.

Beim Fenster mit dem grünen Vogelkiosk fliegen Vögel manchmal in die Glasscheibe. Nun habe ich einen Ast mit Deko-Vögeln hingehängt.


Zum Glück hat mir Regina geholfen, das Winterfenster zu gestalten.

“Tee trinken und abwarten”, sagen die Engländer. Advent ist Abwarten bis Weihnachten.
Ich habe Eva einen Tee-Adventskalender kreiert. So kann sie sich jeden Abend bei ein einer Tasse Tee entspannen, in Ruhe den Advents-Blogbeitrag lesen und sich die Musik dazu anhören – Rituale tun gut.

Ich gebe es zu, ich kann nicht warten, bis das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden darf. Deshalb beginnen meine Kalender am 30. November.
Von nun an gibt es jeden Tag einen Kalender-Beitrag – bis Weihnachten.
Mit den roten Weihnachtssternen ging es mir wie mit den roten Geranien. Ich mochte sie nicht besonders, fand sie “bünzlig”.

Später gab es weisse Weihnachtssterne und die gefielen mir viel besser.
Eigentlich-Tage sind Tage, an denen ich genau weiss, was ich tun sollte: Heute einen Artikel schreiben, putzen und im Garten arbeiten. Eigentlich.
Aber ich weiss, dass mir heute ein kreativer Nachmittag guttut. Ich darf!
Eigentlich-Tage sind Tage, an denen ich lustvoll NICHT tue, was ich eigentlich tun sollte.
Ich hatte vorgestern im Garten Hortensienblüten abgeschnitten.
Ich lasse Musik durch mein kleines Hexenhaus schallen, nehme den Korb mit den Hortensien, um mit dem Fotoapparat Motive zu suchen. Keine Foto ohne Hortensie!
Pro forma kommt auch ein Staublappen mit.
Ich liebe den Herbst mit seinem sanften, warmen Licht und der Fülle an Blumen, Obst und Gemüse.
Meine Blog-Mentorin Therese, Signora Pinella, hat mir einen wichtigen Satz mitgegeben: “Wenn es mal nicht so gut geht und man müde und ausgelaugt ist, sollte man sich einen kreativen Tag gönnen.”

Ich empfange den Herbst mit einem Kreativitätsschub. Kreativ sein tut gut.
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