Die Sehnsucht nach dem Frühling erwacht bei mir bereits anfangs Februar mit den ersten Schneeglöckchen.

Dann zieht es mich ins Freie, um keine Frühlingsboten zu verpassen.
Die Sehnsucht nach dem Frühling erwacht bei mir bereits anfangs Februar mit den ersten Schneeglöckchen.

Dann zieht es mich ins Freie, um keine Frühlingsboten zu verpassen.
Schweden ist eines meiner liebsten Länder. Ich mag auch die schwedischen Weihnachtsbräuche. Beispielsweise den 13. Dezember.

Ich dachte immer, dass die heilige Lucia Schwedin war. Das stimmt aber nicht. Sie lebte der Legende nach in Sizilien. Sie versteckte Glaubensgenossen und brachte ihnen Nahrung. Um alles tragen zu können, setzte sie sich eine Lichterkrone auf den Kopf. Sie wurde verraten und starb den Märtyrertod.
Wie ich alte Häuserzeilen mit unterschiedlichsten Stilrichtungen liebe! Häuser, die ursprünglich wohlklingende Namen und nicht Nummern hatten.

An einem friedlichen, ruhigen Abend in der Adventszeit schmückte ich Häuserfassaden, begleitet von friedlicher Musik, Kaffee und Gebäck.
Rosmarin ist eine duftende Alternative zu Tannzweigen.

Auch aus Rosmarin lassen sich Kränze winden.
Ein Adventskranz ist in vielen Familien Tradition.
Gestern war der erste Adventssonntag, die erste Kerze durfte angezündet werden.

Es macht Freude, sich und andere mit einem Blumengesteck zu verwöhnen.
Marian hat mir einen Adventskranz geschmückt, der sich gut vor dem Winterfenster macht. Jedes Jahr erstelle ich es neu mit Zweigen und über die Jahre gesammeltes Deko-Material.
Das Velohüsli dekoriere ich jedes Jahr saisonal. Dieses Jahr wurde es zu einem “Samichlaushüsli” – übersetzt: Weihnachtsmannhütte. Klingt unromantisch.

Aber die Übersetzung stimmt nicht. Unser Samichlaus hat nicht viel mit dem englischen und amerikanischen Weihnachtsmann zu tun.
Ich liebe es, den Herbst in meinem Holzhaus am Küferweg und in der Natur zu zelebrieren.

Das Velohüsli zeigt wie immer die Jahreszeit an.
An Ostern Eier “pütschen” macht Spass. Doch nach Ostern müssen harte Eier verwertet werden. Zur Tradition gehört in unserer Familie ein Osterbraten.

Zusammen mit Spargeln ein frühlingshaftes Essen.
Martina Goernemann schreibt in ihrem Buch, man solle nicht nur Wald-baden, sondern auch Welpen-baden und ich schlage Blumen-baden vor.

Die Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar nennt man Raunächte. Diese Zeit gilt als eine besonders magische und geheimnisvolle Zeit.
Heute kam Regina zu mir und wir falteten Papier zu Sternen. Versuchten es wenigstens.

Ehrlich gesagt, an den Fröbel-Sternen haben wir uns die Zähne ausgebissen.
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